Bildungsprozesse ermöglichen. Krisen bewältigen.

Bildungsprozesse für Adressat:innen der Sozialen Arbeit zu ermöglichen bedeutet, mit gesellschaftlichen Spannungsverhältnissen professionell pädagogisch umzugehen. Pädagogik in der Sozialen Arbeit fragt in diesem Verständnis nach subjektiver Handlungsfähigkeit in krisenhaften Lebenskonstellationen, der Ermöglichung von Bildungsprozessen und gesellschaftlicher Integration.

Für Pädagogik in der Sozialen Arbeit ist es dabei unerlässlich, in Lern- und Bildungskontexten Pluralität zuzulassen und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Hieraus ergibt sich eine ambivalente Situation, in der Pädagogik in der Sozialen Arbeit zum einen eine Festschreibung auf gesellschaftlich marginalisierte Gruppen erfährt und gleichermaßen eine unverzichtbare Infrastruktur des gesellschaftlichen Zusammenhalts darstellt

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